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20 SEO Tipps 2020 / 2021 🚨

4.8
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Auch im Jahr 2020 halten wir Dich in Sachen SEO-Tipps auf dem Laufenden: In diesem Beitrag haben wir Dir 20 SEO Tipps zusammengefasst, die in der Regel sofort umsetzbar sind. Durch die Umsetzung dieser SEO Tipps leistest Du einen wichtigen Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung Deiner Webseite. Den Beitrag halten wir stets auf dem aktuellen Stand.

1. Speed-Check mit kostenlosen Tools

 

Der erste Tipp dreht sich um die Seitenladezeit Deiner Seite. Wie wichtig es ist, dass Deine Seite schnell geladen wird, verdeutlicht zum Beispiel die folgende Statistik von Google:

 

Anhand dieser Grafik wird deutlich, wie wichtig ein schnelles Laden der Seite ist.

 

Die von Google veröffentlichte Statistik basiert auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2017: In dieser wurden 900.000 mobile Landing Pages untersucht. Das Ergebnis zeigt ganz klar, wie wichtig die Seiten-Ladezeit ist: Benötigt eine Webseite 1-10 Sekunden für das Laden, kann das die Absprungrate um bis zu 123 % erhöhen, also mehr als verdoppeln.

 

Nicht nur für die Benutzer Deiner Seite ist die Ladezeit wichtig: Auch Google schaut auf die Ladezeit bzw. die Absprungrate. Es ist somit nicht ausschließlich aus der Sicht des Google-Rankings sinnvoll, die Seite zu optimieren, sondern aus der Sicht aller denkbaren KPI.

 

Es gibt zahlreiche Tools, mit denen Du prüfen kannst, wie schnell Deine Seite lädt und ob diese mobil optimiert ist. Diese Tests solltest Du auch für wichtige Unterseiten durchführen.

 

Die besten Page-Speed Tools

 

 

 

Search-Console-Bemerkenswert-SEO
Nutze die Search Console von Google zu Deinen Gunsten!

 

Diese Tools sind sehr leicht zu bedienen und zeigen Stärken und Schwächen der Performance Deiner Webseite.

 

Geschwindigkeit Search Console
Unter dem Menüpunkt „Geschwindigkeit“ soll man in Zukunft regelmäßig prüfen können, wie sich die Seitenladezeit im Laufe der Zeit verschlechtert oder verbessert.

Dass die Seitenladezeit eine immer größere Rolle im Bereich der Suchmaschinenoptimierung spielt, sieht man auch an der Search Console. 2019 wurde dort ein neuer Menüpunkt „Geschwindigkeit“ eingeführt, der, Stand heute, allerdings noch experimentell ist.

Experimentell vor allem deshalb, weil er für die meisten (kleineren) Webseiten noch gar nicht mit Daten gespeist wurde.

 

Dieses Tool wird ein durchaus hilfreiches Werkzeug sein, will man Verschlechterungen oder Verbesserungen auf Updates oder Veränderungen der Webseite zurückführen.

 

SEO Mobile first & Friendly
Mobile Optimierung und Mobile First unterscheiden.

2. Mobile First & Mobile Friendly beachten und Unterscheiden

 

Um erfolgreich bei der Optimierung von Webseiten zu sein, muss man zumindest schon einmal vom Mobile-First Index von Google gehört haben.

 

Zusätzlich ist es wichtig, dass man den Begriff Mobile Friendly von Mobile First grundsätzlich unterscheiden kann.

 

Was ist der Mobile First Index?

 

Alle Webseiten werden von den so genannten Google-Bots durchsucht und indexiert. Früher haben sie die Sicht der „PC Ansicht“ indexiert. Seit 2018 hat sich das geändert: Es wird ausschließlich das indexiert, was bei der mobilen Ansicht für die Google-Bots sichtbar ist.

 

Das kann dazu führen, dass bestimmte (auch potentiell wichtige) Inhalte gar nicht indexiert werden. 

 

Gerade bei responsiven Webseiten (was alle Webseiten sein sollten) kann es passieren, dass Inhalte je nach Endgerät gar nicht angezeigt werden, weil sie für die mobile Ansicht nicht geeignet sind und daher ausgeblendet werden.

 

Wenn man mit diesem Wissen an die Sache herangeht, überprüft man neu erstellte Seiten und Beiträge nach dem Erstellen darauf, ob die wichtigsten Texte mobil angezeigt werden.

 

Was ist mit Mobile Friendly gemeint?

 

Die beiden Begriffe Mobile Friendly und Mobile First werden häufig verwechselt. Mobile First hatten wir bereits erklärt: Google indexiert ausschließlich Inhalte, die an mobilen Endgeräten ersichtlich sind.

 

Nur weil die Inhalte ersichtlich sind, heißt das aber nicht, dass diese auch korrekt angezeigt werden.

 

Und genau das versteht man unter Mobile Friendly: Die User Experience (UI) – also auf deutsch: Das Benutzererlebnis. Passe Deine Seite so an, dass das Benutzererlebnis am Handy nicht zur Benutzerfrustration führt.

 

Jeden Tag kommen wir mit Webseiten in Berührung, deren mobile Webseite schlichtweg eine Katastrophe sind. Nicht klickbare Buttons oder Menüs, zu große Bilder, nicht scrollbare Inhalte und so weiter. Wir können es nur immer wieder betonen: Bis auf wenige Ausnahmen kommt der meiste Traffic (teilweise über 90%) von mobilen Endgeräten.

 

Hier daher noch einmal meine eindringliche Warnung:

 

Hört auf damit, die Seiten für PCs zu optimieren!

 

Ist Deine Webseite Mobile Friendly?

Zur mobilen Optimierung gehören zum Beispiel:

 

  • Die optimale Anzeige von Texten und Bildern
  • Das schnelle Laden der Webseite
  • Das spätere Laden von Bildern, ohne dass sich der Text verschiebt
  • Und zu guter Letzt natürlich die Benutzerfreundlichkeit (Usability)

 

Wie ich bereits im Intro geschrieben habe, ist es von elementarer Bedeutung, die Seiten für mobile Endgeräte zu optimieren.

 

Viele Menschen, die täglich im Büro arbeiten und die Webseiten vom PC aus aufrufen vergessen häufig, dass bis zu 90 % der Nutzer die Webseiten schon heute von mobilen Endgeräten aufrufen. Du siehst also nicht das, was ein Großteil der Webseiten-Nutzer sieht.

 

Prüfe also regelmäßig Deine Webseite(n) mit unterschiedlichen mobilen Endgeräten. Es gibt zwar auch viele Tools, die Deine Webseite auf responsive Fehler hinweist – uns fällt aber immer wieder auf, dass es dennoch Abweichungen zu Live-Tests geben kann.

 

3. Hochwertige Texte mit Mehrwert

 

Die Texte für Suchmaschinen zu optimieren ist die eine Sache.

 

Dabei gerät oft die Tatsache in den Hintergrund, dass Du Menschen auf Deine Seite holen möchtest. Und diese sind mit der Hoffnung auf Deine Seite gekommen, zu finden, was sie suchen.

 

Vermeide daher Wiederholungen und konzentriere Dich darauf, das „Problem“ der Besucher zu lösen.

 

Es bringt nichts, wenn Du es schaffst, Besucher für 10 Sekunden auf Deine Seite zu holen. Auch aus diesem Grund ist die Sitzungsdauer eine relevante KPI-Größe.

 

Auch hier beobachtet Google das Nutzerverhalten und könnte aus einem solchen „Kurzbesuch“ schließen, dass Deine Seite gar nicht relevant ist.

 

Wie Du hochwertige SEO-Texte selbst erstellst haben wir Dir in diesem Beitrag zusammengefasst: SEO-Texte einfach selbst erstellen.

 

4. Durchweg auf die Rechtschreibung achten

 

Klar, auf allen Seiten tauchen hier und da einmal Fehler auf. In der Summe sollten sich diese jedoch möglichst in Grenzen halten.

 

Taucht in jedem zweiten Satz ein Grammatikfehler auf, wird dies in erster Linie von Deinen Besuchern abgestraft. Viele Besucher werden sich dann zurecht Fragen, ob der Verfasser des Textes die fachliche Kompetenz hat, solche Artikel zu schreiben.

 

Auch die Scuhmaschinen achten mittlerweile auf Rechtschreibfehler. Denn Google betont immer wieder, wie wichtig guter Content ist. Und zu gutem Content gehört eben auch eine korrekte Schreibweise.

 

Unser Tipp: Mit Microsoft Office lassen sich die meisten Rechtschreibfehler sehr einfach identifizieren. Einfach vor dem Veröffentlichen einmal in Word reinkopieren und schauen, was angezeigt wird. Auch der Duden hat vor kurzer Zeit eine Beta-Version zur automatischen Korrektur von Texten herausgebracht: Duden Mentor.

5. Verwendung interner Links

 

Interne Links werden häufig sehr stiefmütterlich behandelt.

 

Dabei ist es ein wunderbares Werkzeug, das man komplett selbst in der Hand hat!

 

Nicht nur, dass Du den Nutzer in aller Regel länger auf Deiner Seite halten kannst: Auch Suchmaschinen finden interne Links großartig.

 

Der beste Beweis: Wikipedia. Schaue Dir einmal einen x-beliebigen Wikipedia-Artikel an: Du wirst feststellen, dass die interne Verlinkung in aller Regel hervorragend funktioniert und häufig genutzt wird.

 

Aber bitte nicht falsch verstehen: Auch hier zählt „Klasse statt Masse“.

 

Setze interne Verlinkungen so häufig ein wie Du kannst. Jedoch sollten diese immer einen Mehrwert für den Leser bieten und zum Thema des Beitrages passen.

 

6. Kurze Sätze und Absätze

 

Auch hier sind wir wieder beim Thema Besucher auf der Seite halten. Lange Sätze und Absätze schrecken ab und führen zu höheren Absprungraten.

 

Kürze die Sätze nicht zwanghaft. Überlege einfach, ob ein Satz mit 4 Kommata nicht auch in zwei Sätze aufgeteilt werden kann, ohne dass der Lesefluss darunter leidet.

 

Auch Absätze können helfen, den Text übersichtlicher und sinnvoller zu gestalten. Einzelne Absätze können zusätzlich mit Bildern hinterlegt werden, die den Text bildlich untermauern.

 

7. Verwende Sub-Überschriften

 

Nutze die Überschriften und Sub-Überschriften um den Lesefluss zu vereinfachen, nicht um Suchwörter auf Teufel komm raus mit einzubauen. Die wichtigsten Keywords sollten aber auf jeden Fall in den Überschriften vorkommen.

 

Viele Besucher Deiner Webseite überfliegen die Texte lediglich und suchen sich anhand der Überschriften den bestmöglichen Punkt zum Weiterlesen. Und schon wieder das gleiche Thema: Du schreibst die Texte für Deine Besucher, nicht für die Suchmaschinen.

 

Weitere SEO-Tipps für das Schreiben suchmaschinenoptimierter Texte findest Du hier: SEO-Texte schreiben lernen – Anleitung und Tipps für Anfänger.

 

8. Meta-Beschreibungen für Seiten und Beiträge

 

Meta-Text SEO
Die Meta-Beschreibung ist Deine kostenlose Werbefläche in den Suchergebnissen.

Auch wenn der Aufwand erst einmal unnütz erscheint: Wieso sollte man zusätzlich eine Meta-Beschreibung hinzufügen, wenn Google sich sowieso automatisch den Text zieht?

 

Ganz einfach: Der automatisch generierte Text eignet sich nicht immer dazu, den Nutzern kurz und knapp zu erklären, was die Highlights des jeweiligen Artikels sind.

 

Die Meta-Beschreibung wird von Google für das SERP-Snippet genutzt. Darauf werden wir weiter unten (13. Google Snippets einsetzen) noch einmal genauer eingehen.

 

Sie ist also ein großartiges, vielleicht sogar das beste Tool, die Aufmerksamkeit auf Deine Webseite zu lenken. Für die optimale Meta-Beschreibung eignet sich das aus dem Marketing bekannte AIDA Prinzip:

 

Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Begehren) und Action (Handlung).

 

All das lässt sich in der Regel wunderbar in der Meta-Beschreibung einsetzen, sollte aber nicht zwanghaft genutzt werden.

 

Nutze die Meta-Beschreibung, um den Nutzer zum Anklicken des Suchergebnisses zu bringen. 130 bis 160 Zeichen gelten als optimal. Nutze die Meta-Beschreibung als kostenlose Werbefläche in den organischen Suchergebnissen!

 

Durch die Nutzung diverser Sonderzeichen, wie ✚ | ✓ | ➜ | ❤  kannst Du die Aufmerksamkeit noch besser auf Dein Suchergebnis lenken. Setze diese aber mit Bedacht ein. Eine übermäßige Verwendung kann schnell unseriös wirken. Hier haben wir noch mehr Tipps zum Einsatz von Sonderzeichen und Icons in der Meta-Beschreibung zusammengefasst und hier eine Liste mit den von uns am häufigsten verwendeten Sonderzeichen zusammengestellt.

 

9. Search Console verwenden

 

Sofern Du die Search Console noch nicht verwendest, solltest Du das unbedingt tun. Dafür haben wir gleich mehrere Gründe parat:

 

Analyse der organischen Google-Suche

 

Die Keywords der bezahlten Suche, also zum Beispiel Google Ads, können problemlos herausgefunden werden. Um aber die organischen Keywords herauszufinden, benötigst Du die Search Console.

 

Mit diversen Filtermöglichkeiten, lässt sich genau analysieren, durch welche Keywords die Nutzer auf welche Seite kamen. Aber nicht nur das: Du siehst auch die durchschnittliche Position auf der Dein Ergebnis erschien. Auch siehst Du die Impressionen und die Click-Trough-Rate (Klickrate). Die Click-Trough-Rate wird übrigens so ausgerechnet: Anzahl der Klicks geteilt durch die Anzahl der Impressionen multipliziert mit 100.

 

10. Bild-Optimierung

 

Bilder richtig benennen lohnt sich aus SEO-Sicht.
Achte darauf, die Bilder möglichst einfach und verständlich beschriften.

Sorge dafür, dass Deine Bilder für das Web optimiert sind und möglichst wenig Speicherplatz verbrauchen. Verwendest Du für Deine Seite Wordpress, gibt es gleich mehrere Tools, mit denen Du die Bilder (teilweise automatisch) an die perfekten Größen anpassen können.

 

Ein weiterer, oft unterschätzter Faktor, ist die Beschriftung der Bilder. Dabei meinen wir nicht nur den alt-Text, sondern auch die Benennung der Bilder selbst. Verwende hier die wichtigsten Keywords, um zum Beispiel bei der Google-Bildersuche mehr Relevanz zu erlangen.

 

Die Google-Bildersuche wird übrigens immer häufiger verwendet. Daraus lässt sich schließen, dass auch Google ein persönliches Interesse daran hat, dass die Bilder sinnvoll benannt werden.

 

11. Gut lesbare URLs verwenden

 

Ganz offensichtlich problematisch sind URLs wie diese:

 

SEO URL Beschriftung Negativbeispiel
So sollte man eine URL aus SEO-Sicht nie benennen.

 

Weder für Suchmaschinen, noch für einen Menschen sind diese URLs leicht anzuschauen, geschweige denn, dass man sie sich merken könnte. Zudem wird eine wertvolle Chance vergeben, Suchmaschinenoptimierung bereits in die URLs einzubauen.

 

Verwende stattdessen URLs, die aussagekräftig sind und die man sich leicht merken kann. Beachte folgende Punkte beim Benennen der URLs:

 

  • Nutze zum Trennen immer Bindestriche – auf keinen Fall Unterstriche
  • Keine Verwendung von Großbuchstaben
  • Vermeide zu lange URLs (bis zu 60 Zeichen sind gut)
  • Zwei bis fünf Wörter sind optimal
  • Vermeide Stoppwörter wie ein, eine, aber usw.

 

12. Qualitativ hochwertige Backlinks

 

Früher galt einmal die Regel: Mehr Backlinks sind automatisch besser. Das ist heute nicht mehr der Fall – ganz im Gegenteil! Google weiß heute, was sinnvolle Backlinks sind und was einfach nur Spam ist.

 

Das bedeutet: Google weiß, wann Du versuchst zu tricksen.

 

Und wer wird schon gerne ausgetrickst? Setze daher von Beginn an auf hochwertige Backlinks von angesehen Seiten.

 

Auch hier sind wir dann wieder automatisch beim Thema Inhalte mit Mehrwert. Andere Seitenbetreiber werden freiwillig auf Deine Seiten verlinken, wenn sich dort gut recherchierte Beiträge befinden, die für deren Nutzer einen zusätzlichen, wenn auch externen, Mehrwert bieten.

 

Auf der anderen Seite wissen wir natürlich, wie schwierig es ist, die richtig guten Backlinks zu bekommen.

 

Was sind eigentlich gute Backlinks?

 

Grundsätzlich gilt: Immer wenn Du Dir nicht sicher bist, ob ein Link helfen oder schaden wird, hilft ein Blick in die Google Qualitätsrichtlinien. Hier kommst Du zu den Richtlinien für Backlinks.

 

Grob zusammengefasst kann man sagen, dass Backlinks gut sind wenn:

 

  • Sie organisch entstanden sind
  • Nicht gekauft wurden
  • Sie nicht durch „Linktausch“ entstanden sind
  • Nicht durch einen automatischen Dienst generiert wurden
  • Sich der Backlink einfach nur im Footer einer Seite befindet

 

Gute Backlinks erweitern das Thema einer Seite sinnvoll, indem zu einem weiterführenden Beitrag verlinkt wird, der das Thema z. B. noch einmal genauer beleuchtet. Gerade für neue Webseiten ist es daher extrem schwierig, organische Backlinks zu erhalten.

 

Eigene Backlinks für ungültig erklären

 

Google-Disavow-Tool
Backlinks auf die eigene Seite für ungültig erklären: Mit dem Google Disavow-Tool.

 

Übrigens: Wenn das Kind bereits in den berühmten Brunnen gefallen ist und sie in der Vergangenheit massiv auf „toxische“ Backlinks gesetzt haben, dann gibt es auch für Dich Möglichkeiten, dies zu korrigieren. Hierfür gibt es das Disavow-Tool von Google. Man kann quasi Backlinks eigenständig für ungültig erklären. Aber Vorsicht: Dieses Tool ist mit großer Vorsicht zu genießen. Wir empfehlen, es nur als letzte Lösung einzusetzen – zum Beispiel wenn man von Google bereits eine Verwarnung erhalten hat.

 

13. Google Snippets einsetzen

 

Mit Google Snippets kannst Du Dein Suchergebnis besser hervorzuheben und eine deutlich höhere CTR (Click Trough Rate) erzielen. Die Snippets werden von Google automatisch aus den Metadaten und der URL generiert und nicht immer von Google eingeblendet.

 

So sehen die Standard-Snippets aus:

 

Standard Google Snippets mit den Metadaten.
Die Standard-Snippets nimmt die Suchmaschine aus den Meta-Daten.

 

Es lohnt sich, die Seite so auszurichten, dass man es den Google-Bots möglichst leicht macht – die Snippets also gut aufbereitet zur Verfügung stellt. Dazu zählen die hier bereits erwähnten Metadaten, die URL und der Titel.

 

Google Rich Snippets

 

Mit den Rich-Snippets gibt es mittlerweile noch mehr Möglichkeiten, das eigene Suchergebnis hervorzuheben. Am prominentesten sind die Sterne, die das Suchergebnis auch farblich hervorheben.

 

Folgende Rich-Snippets gibt es aktuell:

 

  • Bewertungen
  • Preise
  • Produkte
  • Eventdaten
  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Musik
  • Organisationen

 

Bewertungen auf der SERP
Nutze die Kraft der Rich Snippets. Wie Du sehr schön erkennen kannst, stechen die Bewertungen positiv hervor und lenken die Aufmerksamkeit auf Dein Suchergebnis.

 

Update aus dem Oktober 2019: Google spielt neuerdings keine Beitragsbewertungen mehr aus, wenn Du diese nicht definiert hast. Wie das funktioniert, fassen wir Dir gerade in einem anderen Artikel zusammen.

 

Google Featured Snippets

 

Darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit auch die Featured Snippets. Diese werden in der Regel als erstes Ergebnis angezeigt. Meistens beantworten sie direkt im Suchfenster eine Frage oder blenden eine Anleitung ein. So muss der Nutzer die Webseite nicht zwangsläufig aufrufen.

 

Man könnte meinen, dass das dem Seitenbetreiber dann ja nichts bringt, da der Nutzer das Ergebnis bereits in der Google-Suche angezeigt bekommt. Mache Dir keine Sorgen: Die breite Masse klickt dennoch auf den Artikel und da dieser an erster Stelle erscheint, wird diesem umso häufiger Beachtung geschenkt.

 

Wir betrachten es eher als „Jackpot“, wenn das eigene Ergebnis als Featured Snippet angezeigt wird.

 

Mehr zu den Featured Snippets (umgangssprachlich auch Position Zero genannt) haben wir in diesem Artikel zusammengefasst: Position Zero Featured Snippet als SEO Ziel

 

14. SSL verwenden

 

Ohne SSL geht es nicht mehr.

 

Da dieses Thema mittlerweile bei den meisten Seitenbetreibern angekommen ist, erwähnen wir es hier nur am Rande. Aufgrund der Wichtigkeit möchten wir es aber auch nicht weglassen.

 

Safe by Default

 

SEO, SSL und Datenschutz
Aus SEO und Datenschutz-Sicht nicht mehr wegzudenken: Die SSL Verschlüsselung.

Früher wurden verschlüsselte Seiten bei Chrome mit einem grünen Schloss hervorgehoben, also quasi dafür belohnt, die Seite zu verschlüsseln. Heute ist dieses Schloss grau – denn Google meint: Sicherheit muss Standard sein. Das bedeutet, dass heutzutage Seiten negativ hervorgehoben werden, wenn sie nicht über eine SSL Verschlüsselung verfügen.

 

SSL als Ranking Faktor offiziell bestätigt

 

Bereits 2014 hat Google angekündigt, die SSL-Verschlüsselung als offiziellen Ranking-Faktor einzuführen. Spätestens seit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gibt es einen weiteren Grund, auf SSL umzustellen. Die meisten Abmahnungen, die derzeit wegen Verstöße gegen die DSGVO versendet werden, stehen im Zusammenhang mit einem fehlenden SSL Zertifikat.

 

15. Ansprechende Bilder verwenden

 

SEO-Bilder
Ansprechende Bilder führen zu einem längeren Aufenthalt auf der Webseite.

Nichts ist langweiliger, als reiner Fließtext.

 

Fast noch schlimmer als reinen Fließtext finden wir Fließtext mit schlechten Bildern.

 

Dein Beitrag/Onlineshop/Portal kann noch so gute Informationen liefern:

 

Das Auge liest mit.

 

Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, günstig an gutes Bildmaterial zu kommen: Nutzen sie!

 

Ein weiteres, sehr wichtiges Thema in diesem Zusammenhang: Achte darauf, dass die Bilder nicht zu groß sind. Wenn Du Wordpress nutzt, gibt es viele gute Tools, die die Bilder automatisch korrekt dimensionieren.

 

Dann hast Du auch keine Arbeit mit dem manuellen Anpassen der Bilder.

 

Ein gutes Tool für Wordpress (das benutzen wir auch) ist Imagify. Es ist sogar kostenlos, bzw. „Freemium“ – wer mehr Kontingent als das kostenlose benötigt, muss zahlen. In der Regel kommt man aber mit dem kostenlosen Kontingent gut über die Runden.

 

16. Inhaltsverzeichnis verwenden

 

Die Verwendung von Inhaltsverzeichnissen ist wichtig.

 

Wieso?

 

In erster Linie geht es auch hier wieder um das Top-Thema aus dem SEO-Bereich: User Intent.

 

Mit einem Inhaltsverzeichnis lieferst Du dem Nutzer schnell eine Übersicht, was ihn im Artikel erwartet: Wird der Nutzer überhaupt das finden, wonach er sucht?

 

Außerdem kann das Verwenden von Inhaltsverzeichnissen auch für die eigene Seitenstruktur von großem Vorteil sein: So kannst Du mit Hilfe eines Inhaltsverzeichnisses direkt auf die relevanten Teile bestimmter Artikel verlinken. Zu guter Letzt wird auch Google strukturierte Inhalte belohnen. Ein gutes Beispiel, wie auch Google die direkten Links zu den Absätzen nutzt:

 

Inhaltsverzeichnis als SEO Kriterium
Wenn Google erkennt, dass es sinnvoller ist, auf bestimmte Absätze zu verlinken, dann wird Google das auch tun. In diesem Beispiel hat Google auf die Überschrift „Bild-Optimierung“ verlinkt, da die Suchanfrage darauf schließen ließ, dass bei dieser Überschrift der gesuchte Inhalt liegt.

 

Das hier genannte Beispiel veranschaulicht sehr gut, dass es sinnvoll ist, ein Inhaltsverzeichnis zu verwenden. Die einzelne Überschriften erhalten hierdurch eigene Domains, zum Beispiel:

 

www.bemerkenswert-seo.de/seo-tipps/#10-Bild-Optimierung 

 

Der Teil „SEO-Tipps“ ist der eigentliche Beitrag und „#10-Bild-Optimierung“ die Überschrift, zu der man dann direkt gelangt.

 

17. Schlaue Platzierung der Keywords

 

Wie an mehreren Stellen bereits geschrieben, geht es bei den Keywords mehr um Qualität, als um Quantität. Dennoch ist eine gute Platzierung des Fokus-Keywords enorm wichtig. Folgende Tipps zur Platzierung der Keywords sollten beachtet werden:

 

  • Das Fokus-Keyword gehört genau einmal in die Überschrift, möglichst sogar als erstes Wort der Überschrift
  • Das Fokus-Keyword gehört in die URL, möglichst an den Anfang der URL (mehr zu den URLs haben wir bereits hier erwähnt)
  • Auch wenn wir das Thema Keyword-Dichte nicht gerne erwähnen: Das Fokus-Keyword muss oft aber sinnvoll im Text auftauchen
  • Platziere das Fokus-Keyword in der Meta-Beschreibung des Textes

 

18. Sitemap verwenden

 

Auch wenn viele SEOler der Meinung sind, dass Sitemaps heute nicht mehr zwangsläufig benötigt werden: Wir sehen das anders. Sitemaps machen es den Suchmaschinen einfacher, alle Inhalte strukturiert und schnell zu finden. Aber auch für Dich selbst sind Sitemaps gut geeignet, um Seiten ausfindig zu machen, die vielleicht gar nicht indexiert werden sollen.

 

19. Einheitliches und ansprechendes Erscheinungsbild

 

Die Nutzer möchten sich auf Deiner Seite wohlfühlen – wie in einem Guten Restaurant: Es sind Deine Besucher!

 

Behandel Deine Besucher wie Gäste.

 

Dazu gehören ansprechende Texte und Bilder (haben wir bereits erwähnt) und ein ansprechendes Erscheinungsbild. Dazu zählen zum Beispiel:

 

  • Nicht zu viel Werbung einbauen
  • Keine störende Werbung einbauen
  • Einheitliche Farben verwenden
  • Zusatz-Tipp: Färbe die Browserzeile mit dem Haupt-Farbton ein (mehr Infos gibt’s hier)

 

Markenaufbau & SEO
Egal ob Du ein Steuerbüro, eine Agentur oder einen Blog betreibst: Etabliere eine Marke.

20. Autorität und Markenaufbau

 

Vielleicht hast Du schon einmal von dem Begriff E-A-T gehört: Expertise, Authority und Trustworthy. Auf Deutsch bedeutet das Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Diese Themen werden in der SEO-Welt immer relevanter. Explizit für Seiten, die sich mit den Themen Medizin und Finanzen beschäftigen aber auch darüber hinaus.

 

In diesem Whitepaper bestätigt Google, dass E-A-T ein Ranking-Faktor ist und immer mehr an Bedeutung gewinnt und wie Google mit falschen Informationen in Zukunft umgehen will.

 

Was ist Autorität eigentlich? Laut Wikipedia wird Autorität so definiert:

 

Autorität ist im weitesten Sinne das Ansehen, das einer Institution oder Person zugeschrieben wird und bewirken kann, dass sich andere Menschen in ihrem Denken und Handeln nach ihr richten.

 

Wir erklären, mit welchen Ansätzen man „E-A-T“ für sich nutzen kann.

 

Marke aufbauen und in Verbindung mit Keywords bringen

 

Wenn Du noch keine Marke aufgebaut haben:

 

Mach es.

 

Egal, ob Du einen Blog, eine Anwaltskanzlei oder einen Onlineshop betreibst. Etabliere eine Marke, nach der gesucht wird! Das erreichst Du z. B. indem Du Dich auf ein Fachgebiet spezialisierst.

 

Du haben bereits eine Marke aufgebaut? Wunderbar. Dann bringe diese Marke in eine direkte Verbindung mit bestimmten Keywords. Idealerweise gibt ein Suchender in das Suchfeld Deine Marke + den entsprechenden Suchbegriff ein.

 

Ein sehr sehr gutes Beispiel ist Trivago. Bestimmt kennst Du die Werbung: Hotel? Trivago! Hier wurde der Suchbegriff sogar in allen TV-Spots in direkte Verbindung mit der Marke gesetzt. Das führte dazu, dass viele User genau diese beiden Begriffe bei Google eingegeben haben.

 

Hier haben wir das Thema E-A-T grundsätzlich beleuchtet und viele Tipps und konkrete Maßnahmen zusammengefasst wie man den „E-A-T Score“ erhöhen kann.

 

21. 404-Fehler vermeiden, identifizieren und lösen

 

Gerade bei größeren Seiten entstehen mit der Zeit Lücken in der Webseite. Diese Lücken führen zu den berühmten 404 Fehlerseiten. Sie bedeuten, dass der entsprechende Link nicht mehr zu dem gewünschten Inhalt verlinkt. Das kann folgende Gründe haben:

 

  • Die Seiten, Beiträge oder Produkte existieren nicht mehr
  • Eine Datei wurde umbenannt oder gelöscht
  • Der Link existiert nicht (weil er zum Beispiel falsch abgetippt wurde usw.)

 

404-Seiten sind nicht schön. Wer einen Link anklickt, erwartet das passende Ergebnis. Und so sieht das auch Google.

Niemand mag 404-Seiten.

404-Fehlerseiten identifizieren

 

Selbst stolpert man vermutlich eher aus Zufall über die eigenen 404-Fehlerseiten. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die Seiten zu identifizieren und für Wordpress zum Beispiel Tools, mit denen man die Besucher dann auch direkt umleiten kann.

 

404-Fehlerseiten einrichten

 

Nehmen wir einmal an, Du hast alles richtig gemacht und es gibt keine fehlerhaften Links auf Deiner Webseite.

 

Das ist großartig!

 

Wie bereits geschrieben, kann es aber auch externe Faktoren geben, die zu diesem Fehlercode führen. Richte die Seite so ein, dass der Nutzer entweder merkt, dass er selbst etwas falsch gemacht hat oder die Möglichkeit bekommt, sehr einfach an die eigentlich gesuchte Seite zu gelangen.

 

Beachte folgende Tipps beim Einrichten der Fehlerseite:

 

  • Schreibe, dass die Seite nicht gefunden wurde und nenne 2-3 Mögliche Gründe
  • Richte die Seite im Layout Deiner Webseite ein
  • Erwähne die besten Artikel der Webseite weiter unten
  • Gebe dem Nutzer die Möglichkeit, die Suchfunktion zu nutzen
  • Baue eine Möglichkeit zum Melden von fehlerhaften Links ein

 

22. Nutze SEO-Tools

 

SEO-Tools kosten nicht immer Geld. Ohne SEO-Tools ist es eigentlich kaum möglich, vernünftige Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Egal, ob es um technische Dinge, wie die Seitenladezeit oder externe Faktoren wie Backlinks geht: SEO-Tools nehmen Dir einen Haufen an Arbeit ab.

 

Hier haben wir Dir eine umfangreiche Liste mit kostenlosen SEO-Tools zusammengefasst.

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Marius Köhler

Ursprünglich habe ich meine Karriere in der Finanzbuchhaltung begonnen, bis ich mich 2014 dazu entschlossen habe, mit einem Studium neben dem Beruf den Weg ins Marketing einzuschlagen. In den Jahren 2015 bis 2020 konnte ich als fest Angestellter sehr viele praktische Erfahrungen im Online- und Retailmarketing sammeln. 2020 entschloss ich mich dazu, mit bemerkenswert den Weg der Selbstständigen zu gehen. Seitdem treibe ich das Wachstum von bemerkenswert stetig voran und bin immer auf der Suche nach spannenden Kontakten und Kooperationen. Mit diesen Blog für Suchmaschinenoptimierung möchte ich mein Wissen rund um die spannenden SEO-Themen auf dem aktuellen Stand halten und diese Informationen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

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7 Kommentare

  1. SEO wird einfach immer schwieriger und gleichzeitig wird die Konkurrenz immer besser 😢.. Wir haben die meisten Sachen aus dem Artikel beachtet (glaube ich zumindest) – trotzdem einige gute Tipps dabei. Danke!

  2. Gute und aktuelle Tipps. habt ihr irgendwann geplant, was für richtige Profis zu machen? Diese Tipps sind alle super, das Meiste für SEO Profis aber nichts Neues. Trotzdem fettes DANKE!

  3. Suchmaschinenoptimierung wird immer weniger relevant, da Google versucht, alle Suchanfragen selbst zu beantworten. Also nur noch Traffic gegen Bezahlung 😉

  4. Danke für die Tipps – vieles weiß man natürlich eh aber manche Sachen waren neu und habs direkt aufgenommen.Spannend wäre mal ein ausführlicher Artikel zum EAT-Score!

  5. Danke für diesen umfangreichen Beitrag! Ich würde zwar sagen, dass dieser Text eher für Einsteiger ist aber trotzdem eine super zusammenfassung die man sich gut durchlesen kann..

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