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SEO-Check: Kostenlose SEO-Tools

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SEO ist immer harte Arbeit. Und es gibt massenweise Tools, die Dir die Arbeit erleichtern (können). Wir haben Dir hier eine Liste erstellt, welche die unserer Meinung nach besten kostenlosen SEO-Tools auf dem Markt enthält. Manche hiervon sind Freemium – Du kannst also weitere Services kostenpflichtig hinzubuchen.

 

Kostenlose SEO-Check Tools

 

In dieser Kategorie findest Du kostenlose SEO-Tools, mit denen Du prüfen kannst, inwiefern deine Seite optimiert ist. Hierzu gehören sowohl technisches SEO, onpage SEO sowie offpage SEO. Bestimmt fragst Du Dich, ob solche Tools etwas taugen. Man muss das ehrlicherweise mit einem „Jein“ beantworten: Gerade für neue Seiten oder Startups, die aktuell kein Geld zur Verfügung haben, sind diese Tools sehr gut geeignet. Auch sind viele Tools dabei, die ohnehin jeder SEOler haben sollte, z. B. die Search Console von Google.

 


SEOBILITY: Kostenloser SEO-Check

Wenn Du durch den Suchbegriff „kostenloser SEO Check“ auf unsere Seite gekommen bist, dann ist dieses Tool genau das richtige für Dich.

 

Mit diesem Tool kannst Du Deine Webseite kostenlos und ohne Registrierung auf enorm viele Faktoren SEO-Faktoren prüfen. Das Ergebnis erhältst Du dabei binnen Sekunden. Übersichtlich und vor allem verständlich erhältst Du hier eine Auflistung was gut läuft und was Du besser machen kannst.

 

Der kostenlose SEO-Check von SEOBILITY ist wirklich sehr ausführlich – nicht nur dafür, dass er kostenlos ist. Wer darüber hinaus weitere Unterseiten checken lassen möchte, muss sich einen Account zulegen, der allerdings auch kostenlos ist.

 

Bemerkenswert-SEO sagt: Eine klare Empfehlung! Mit SEOBILITY hast Du ein solides Tool mit zahlreichen To-Do’s an der Hand. Perfekt geeignet, um den „Status Quo“ Deiner Webseite zu checken.

 

Checke jetzt Deine Webseite mit SEOBILITY

 


Search Console

 

Die Search Console ist mehr als ein „nice-to-have“. Wie wir bereits an mehreren Stellen beschrieben haben ist die Search ein exzellentes und vielseitiges Tool. In übersichtlicher Darstellung kannst Du mit der Search Console folgendes sehen:

 

  • Alle indexierten Seiten
  • Die Suchanfragen (inkl. Suchwörter)
  • Das Such-Rankings (an welcher Stelle wurde das Ergebnis im Durchschnitt angezeigt)
  • Meistverlinkte Seiten
  • Gefundene Sitemaps (Du kannst auch welche hinzufügen)
  • Gefundene Fehler und Probleme (diese sollten umgehend gelöst werden)
  • CTR (Click-Trough-Rate)

 

Auch sehr praktisch: Neue Seiten kannst Du quasi „live“ zur Indexierung einreichen. Wenn sich bestehende Inhalte geändert haben, kannst Du diese „live“ erneut crawlen lassen.

 

Übrigens: Die meisten SEO-Check Anbieter lassen eine Verknüpfung mit der Google Search Console zu. So bekommst Du noch detailliertere Ergebnisse. Beachte auch, dass die Search Console erst einmal ein paar Tage benötigt, bis sie „warmgelaufen“ ist und Du die ersten Ergebnisse siehst.

 

Hier geht’s zur Google Search Console.

 


Bing Webmaster Tools

Das Pendant zur Google Search Console ist dieses Tool von Bing, der Nummer zwei im Suchmaschinenmarkt. Auch wenn ein Großteil des Suchvolumens über Google stattfindet, empfehlen wir das Bing Webmaster Tool. Wie beim Google-Tool musst Du hier zunächst die Inhaberschaft Deiner Webseite bestätigen. Anschließend stehen Dir alle Funktionen des Tools kostenfrei zur Verfügung.

 

Das kann das Bing Webmaster Tool (unter anderem):

 

  • Fehlermeldungen anzeigen, die Deine Webseite betreffen (z. B. Crawling-Fehler)
  • Sitemaps eintragen
  • Direktes Crawling bestimmter URLs
  • Infos zu Backlinks
  • Suchvolumen und Keywords einsehen

 

Auch wenn die Marktmacht von Bing sicherlich begrenzt ist: Wir empfehlen Dir die Nutzung der Webmaster-Tools. Es ist immerhin kostenlos und mit ein bisschen Arbeit kann man auch hier langfristig einige Klicks erzielen.

 

Zu den Bing Webmaster Tools.

 


RYTE FREE

 

Du suchst nach einem kostenlosen „OnPage“ SEO-Tool, das Deine Seite prüft und Dir stärken und Schwächen zeigt? Mit Ryte hast Du einen Freemium-Anbieter, der für kleinere Seiten (bis zu 100 URLs) eine kostenlose Version anbietet.

 

Die Vorteile von RYTE Free:

 

  • Es ist wirklich kostenlos
  • 1 Crawling Deiner Seite pro Monat
  • Bis zu 100 URLs
  • Content Editor
  • Keyword-Finder
  • Begrenzte WDF*IDF Analysen
  • Begrenzte Einzelseiten-Analysen

 

Wie bei allen Freemium-Anbietern gibt es deutlich mehr Möglichkeiten, wenn Du Deinem Account ein kostenpflichtiges Upgrade verpasst. Das ist für kleine Seiten, die gerade erst gestartet sind, nicht unbedingt notwendig. Für größere und umfangreichere Projekte sind es aber gut investierte Euro.

 

Hier geht’s zu Ryte Free.

 


SEOLYSER

Hier ist der Name Programm: SEOLYSER analysiert Deine Webseite auf alle möglichen onpage sowie offpage Faktoren. Das Tool ist nicht ansatzweise mit kostenpflichtigen SEO-Tools zu vergleichen – bietet aber grundsätzlich schon einmal eine gewisse Basis an Daten, die in unserem Test aber oft nur schwer nachzuvollziehen war. Dennoch empfehlen wir Dir den SEO-Check, da es kaum mit Aufwand verbunden ist und ggf. Erkenntnisse bringen kann.

 

Jetzt zu SEOLYSER!

 


Kostenlose Keyword-Recherche-Tools

 

SEO Tools zur Keyword-Recherche kostenlos

Du schreibst einen Artikel zu einem neuen Thema und möchtest wissen, welches die populärsten (oder vielleicht auch aufsteigenden) Keywords dazu sind? Dann benötigst Du ein SEO-Tool zur Keyword-Recherche.

In diesem Kapitel haben wir Dir nützliche Recherche-Tools zusammengefasst – natürlich alles kostenlose Tools. Sie geben Dir Einblicke in die am häufigsten abgefragten Suchbegriffe und Ideen für ganz neue Richtungen.

 


Google Trends

 

Google Trends ist ein mächtiges SEO-Tool, mit dem Du das Interesse an unterschiedlichen Suchbegriffen herausfinden kannst. Das besondere an Google Trends ist, dass Du auch den zeitlichen Verlauf der Suchinteressen recherchieren kannst. Somit kannst Du saisonale Unterschiede herausfinden und Dir zunutze machen. Auch kannst Du regionale Unterschiede zuordnen und verschiedene Suchbegriffe miteinander vergleichen.

 

Das Vergleichen bestimmter Suchbegriffe ist vor allem dann super, wenn Du herausfinden möchtest, welcher Suchbegriff vielleicht schon ausgedient hat und einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Umgekehrt lassen sich auch Trends ablesen, die gerade „im Kommen“ sind.

 

Selbst zum Herausfinden, ob eher das Singular oder das Plural eines Keywords gesucht wird, ist das Tool super gut geeignet:

 

Kostenloses SEO-Tool von Google
Mit Google Trends kannst Du vielerlei Dinge herausfinden, die für eine suchmaschinenoptimierte Seite von Vorteil sein können. In diesem Beispiel haben wir nachgesehen, ob die Leute lieber nach „seo tool“ oder „seo tools“ suchen.

 

Für das Recherchieren von Themen und verwandten Themenbereichen ist das Tool eher weniger geeignet.

 

Unsere Meinung zu Google Trends: Ein Tool, das man immer in der Hinterhand behalten sollte. Einfach mal ausprobieren, Trends aufspüren und Suchwörter vergleichen: Die Nutzung des Tools ist einfach und macht Spaß. Daumen hoch!

 

Zu Google Trends!

 


Answer The Public

 

Dieses Tool ist wirklich sehr nützlich und wie alle anderen in diesem Beitrag: Kostenlos. Answer The Public durchleuchtet von Dir eingegebene Begriffe und stellt Dir folgende Ergebnisse grafisch dar:

 

  • Alle möglichen Fragen, zum Beispiel: Wie, warum, wer usw.
  • Präpositionen, zum Beispiel: Für, bei, ohne, auf, wann usw.
  • Vergleiche: Und / oder
  • Eine Auflistung der Suchbegriffe von A-Z

 

Das wirklich coole an diesem Tool ist die grafische Darstellung. So macht das Recherchieren richtig Spaß und geht auch leichter von der Hand.

 

Hier geht’s zu Answer The Public.

 


WDF*IDF Tool

 

War früher die Keyworddichte das ausschlaggebende Argument für die Suchmaschinen, ist es heute hochwertiger Content.

 

Aber auch hier gibt es viele Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Mit dem WDF*IDF-Tool kannst Du die optimale Verteilung passender Keywords in einem Text ermitteln. Mit diesem Tool kannst Du also Seiten daraufhin untersuchen, ob sie sich einem bestimmten Thema annähern oder nur einen Teilbereich abdecken.

 

Übrigens: Auch den Wettbewerb, bzw. Seiten des Wettbewerbs kannst Du durchleuchten und erkennen, was genau diese Texte so erfolgreich macht.

 

Hier geht’s zum kostenlosen WDF*IDF SEO Tool.

 


 

SOOVLE

Du hast auch schon mal nach den häufigsten Keywords gesucht, indem Du einen Begriff bei Google eingegeben hast?

 

Auch hier erhältst Du bereits einen groben Überblick über die am häufigsten gesuchten Keywörter. SOOVLE geht noch einen Schritt weiter und bietet Dir gleich von mehreren Plattformen die häufigsten Suchanfragen. Für den deutschen Markt leider nicht 100% ausgereift aber dennoch einen Versuch wert!

 

Hier geht’s zu SOOVLE.

 


Keyword Planner von Google

 

Unsere Einschätzung: Eher keine Empfehlung – mehr der Vollständigkeit wegen.

 

Seitdem Google einige Änderungen zu Lasten der Nutzer (und vor allem „Low-Budget-Nutzer“) vorgenommen hat, empfehlen wir das Tool eigentlich nur noch bedingt.

 

Zudem wurde das Tool weniger für SEO’ler entwickelt: Eigentlich ist es für Google Ad’s Kunden gedacht. Seit 2016 kannst Du bei den Keyword-Vorschlägen nur noch die genaue Summe der monatlichen Suchanfragen Deiner Keywords einsehen, wenn Du Google Ads-Kunde bist und auch eine aktive Kampagne hast.

 

Ist das nicht der Fall, man nur eine grobe Angabe (z. B. 1.000 bis 10.000 Anfragen) was den meisten Nutzern nur bedingt weiterhilft.

 

Mit dem Keyword-Planner von Google kannst Du:

 

  • Die relevanten Keywords für Deine Beiträge finden
  • Neue Keywords und Ideen sammeln
  • Eine Vorschau auf die CPC (Cost per Click) bei Adwords sehen
  • Einsehen, wie häufig bestimmte Keywords abgefragt werden

 

Dennoch: Wenn Du Google Ads-Kunde bist und eine aktive Kampagne hast, ist das Tool sicherlich eine sinnvolle Erweiterung – es gibt aber bessere Alternativen, die wir zuvor beschrieben haben.

 

Hier geht’s zum Keyword Planner.

 


Ladezeit- und Performance-Optimierungen

 

Die Ladezeit spielt eine immer größere Rolle als Ranking-Faktor. Das Thema haben wir hier zum Beispiel schon genauer betrachtet. Es gibt einige Tools, mit denen Du prüfen kannst, wie schnell Deine Seite lädt.

 

In der Regel weichen die Werte deutlich voneinander ab, was viele Gründe haben kann. Daher ist unsere Empfehlung, Deine Webseite einmal durch alle hier aufgeführten Tools laufen zu lassen.

 


GTmetrix

 

Ein solides Tool, das Deine Seite aus Sicht der Seitenladezeit mal gründlich unter die Lupe nimmt. Außerdem gibt es dutzende Handlungsempfehlungen und Erklärungen, wie Du mögliche Probleme beheben kannst.

 

Das kann das Tool bereits ohne Registrierung und vollkommen kostenlos:

 

  • PageSpeed und YSlow score
  • Anzeige der Seiten-Ladezeit
  • Du siehst die Größe der geladenen Seite
  • Der Test erfolgt von einem Server in Vancouver, Canada (weitere Regionen mit Registrierung möglich)
  • Der Test erfolgt vom Chrome Browser einer Desktop-Version (weitere Einstellungsmöglichkeiten nach der Registrierung)

 

Du bekommst mit dem kostenlosen Tool auch ohne Registrierung eine sehr solide Auswertung. Mit einem Account bzw. der Pro-Version bekommst Du aber noch einmal deutlich mehr Features geboten. So kannst Du verschiedene Browser und Endgeräte aus verschiedenen Server-Standorten testen.

 

Dieses leistungsstarke Tool zeigt Dir stärken und Schwächen Deiner Webseite – eine klare Empfehlung!

 

Hier geht’s zu GTmetrix!

 


Page Speed Insights von Google

 

Du willst in kürzester Zeit wissen, was Google von Deiner Seite hält? Dann ist Page Speed Insights Dein Tool – zumindest aus der Sicht des technischen SEO erfährst Du hier in kürzester Zeit, wo Deine Seite bereits gut optimiert ist und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

 

Hier geht’s zu Page Speed Insights!

 


Lighthouse dev. Tool

 

Noch genauer kannst Du Deine Seite mit dem Lighthouse-Tool prüfen. Hier wird zwar mit dem gleichen Schema (Lighthouse) ausgewertet wie bei Page Speed Insights. Mit dem installierten Tool bekommst Du aber noch einmal gründlichere Einblicke in die Performance und Optimierung Deiner Webseite.

 

➔ Hier kommst Du zum Plugin für Chrome.

 

 

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